• Autor: Rudolf Schott

  • Geschichten aus dem Bürgerkrieg
  • Herausgegeben von Gisbert Haefs. Aus dem Amerikanischen von Hanswilhelm Haefs. Mit einem Vorwort von Elisabeth Bronfen
  • Wiederveröffentlichung der vierbändigen Ambrose-Bierce-Ausgabe, die von Gisbert Haefs herausgegeben wurde. Mit einem Vorwort von Elisabeth Bronfen, Professorin für Anglistik und Amerikanistik an der Uni Zürich.

    «Jegliches Pathos war Bierce bei der Schlacht von Shiloh (1862) abhandengekommen. ‹Was ich in Shiloh sah› ist die ‹einfache Geschichte einer Schlacht, wie ein Soldat, der kein Schriftsteller ist, sie einem Leser erzählt, der nie im Krieg war›. Lakonisch schildert der Ich-Erzähler das Geschehen aus der Frontperspektive, richtet seinen Blick unentwegt auf Konkretes und verzichtet auf die Abstraktionen des Historikers. Diesen Habitus verlässt er nur einmal, wenn er die Einwohner von Shiloh der Frömmigkeit bezichtigt, wobei nicht klar sei, ob sie wie die Ägypter ‹Krokodile anbeteten, oder, wie die Amerikaner, vor allem sich selbst›. Hier blitzt der scharfzüngige Bierce auf, der nach dem Krieg als Journalist und sarkastisches Lästermaul mit gröbstem Geschütz gegen alles ins Feld zog, was seinen Landsleuten heilig war.»

    Neue Zürcher Zeitung


  • Auflage: 1. Auflage
  • Seiten: 304 Seiten
  • Einbandart: broschiert
  • ISBN / Art. Nr.: 978-3-907159-14-9
  • Sprache: Deutsch
  • Lieferstatus: lieferbar
  • Preis: CHF 32,00 | € 32,00